1 Gleichstromsysteme

Lokgeschwindigkeit, Stufe minus 3 Lokgeschwindigkeit, Stufe minus 2 Lokgeschwindigkeit, Stufe minus 1 Lokgeschwindigkeit, Stufe 0 Lokgeschwindigkeit, Stufe 1 Lokgeschwindigkeit, Stufe 2 Lokgeschwindigkeit, Stufe 3
Gleichstrom, Stufe minus 3 Gleichstrom, Stufe minus 2 Gleichstrom, Stufe minus 1 Gleichstrom, Stufe 0 Gleichstrom, Stufe 1 Gleichstrom, Stufe 2 Gleichstrom, Stufe 3
Trafo-Gleichstrom, Stufe minus 3 Trafo-Gleichstrom, Stufe minus 2 Trafo-Gleichstrom, Stufe minus 1 Trafo-Gleichstrom, Stufe 0 Trafo-Gleichstrom, Stufe 1 Trafo-Gleichstrom, Stufe 2 Trafo-Gleichstrom, Stufe 3

Bild 1:

Bild 2:

2 Wechselstromsystem

Bild 3:

3 Digital

Im weit verbreiteten sog. Motorolaformat, das in den 1980er Jahren von Märklin etabliert wurde, werden Loks und Magnetartikeldurch eine jeweils individuelle Folge von elektrischen Pulsen angesteuert. Das Signalformat basiert auf Trits. Während im bekannteren Binärformat jeweils ein Puls einer 1 oder 0 entspricht, werden im Trinärformat jeweils zwei Pulse als eine Ziffer (0/1/2 "open") gelesen. Es wird zwischen kurzen und langen Pulsen unterschieden.

Trinär 0:
zwei kurze Pulse

Beispielsignal für Trinär 0 mit zwei kurzen Pulsen

Trinär 1:
zwei lange Pulse

Beispielsignal für Trinär 1 mit zwei langen Pulsen

Trinär 2 "open":
ein langer und ein kurzer Puls

Beispielsignal für Trinär 2 open mit einem langen und einem kurzen Puls

Beispiel: Hier wird ein Geschwindigkeitsbefehl an die Lok der Adresse 10 gesendet:

Pulssequenz im Motorola-Format für einen Geschwindigkeitsbefehl an Lokadresse 10
Bild 4: eine Pulssequenz im Motorola-Format

Die Pulse sind:

lang-lang --> 1
kurz-kurz --> 0
lang-lang --> 1
kurz-kurz --> 0

1*30 + 0*31 + 1*32 + 0*33 = 1 + 0 + 9 + 0 = 10 (Adresse)